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Das
Tierschutzzentrum besteht
aus einer Aufnahmestation, die gleichzeitig als Quarantäne dient,
und einer Volierenanlage, in der die Papageien dauerhaft in sozialen
Gruppen leben. |
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Gemeinsame
Fütterung
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Ein Blick von außen
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funktioniert die Aufnahme:
In der Aufnahmestation werden
alle neu aufgenommenen Papageien zunächst für einige Wochen
untergebracht. Für besonders zahme, kranke oder behinderte
Papageien gibt es ein Vogelzimmer in unserm Wohnhaus. Es liegt gegenüber
unserer Wohnküche und hat ein Fenster in den Wintergarten. Hier
haben die Vögel zunächst noch reichlich Kontakt zum Menschen und können
langsam vom Menschen entwöhnt und an Artgenossen gewöhnt werden
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Rotbugara
im Vogelzimmer
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Graupapagei
kurz nach der Aufnahme
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| Nicht
so auf Menschen geprägte Papageien werden sofort in einer Voliere
im Vogelhaus untergebracht. Dieses ist an unser Wohnhaus angebaut
und ermöglicht eine genaue Beobachtung der Tiere. Die Papageien müssen
sich an die veränderten Haltungsbedingungen (Innen- und Außenvoliere)
gewöhnen, das Futter wird langsam umgestellt und erste
Vergesellschaftungen versucht. Hierfür stehen im gleichen Gebäude
zwei größere Volieren zur Verfügung. Hat sich nun eine stabile
Gruppe gefunden wechselt diese in eine größere Voliere im
Tierschutzzentrum und bleibt dauerhaft zusammen. |
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| gemischte
Gruppe Amazonen und 2 Kakadus |
2
"Graue" bei der ersten Kontaktaufnahme |
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| Unsere
Haltungsbedingungen : |
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| Eine
gemischte Gruppe von Amazonen wird in einem „Kalthaus“
gehalten. Das Vogelhaus ist ein freistehendes Gebäude mit einem
angebauten Gewächshaus, welches als Aussenvoliere dient. Das Gebäude
ist rundum sehr gut isoliert und durch große Fenster nach Südost
und Südwest
scheint in den Winter-
Monaten reichlich die Sonne herein. |
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Gebäudeansicht:
Kalthaus |
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Die
Heizung ist mitten im Raum angebracht und wird durch einen Gitterkäfig
vor den Vögeln geschützt. Das Vogelhaus wird lediglich auf 5-7
Grad beheizt. Die Amazonen sind über mehrere Jahre langsam an diese
Temperaturen gewöhnt worden.
Die Außenvoliere steht
den Amazonen fast täglich zur Verfügung, mit Ausnahme von Sonn-
und Feiertagen, aus Rücksicht auf die Nachbarn. Die Außenvoliere
ist ein Anlehngewächshaus, das mit Stegplatten ganz verschlossen
werden kann. Je nach Wetterlage werden im Dach und an den Seitenwänden
die Stegplatten entfernt und Gittermatten eingesetzt. Nur an wenigen
besonders kalten und stürmischen Tagen wird das Gewächshaus ganz
verschlossen, in der Regel sind auch im Winter mindestens 3
Stegplatten offen. Die Amazonen halten sich selbst bei Außentemperaturen
um den Gefrierpunkt gerne für einige Stunden dort auf. Gefüttert
wird nur im Innenraum. Hier haben wir insgesamt 4 Futterplätze
eingerichtet, so daß alle Vögel mit Ruhe fressen können.
Aussenvoilere
"Warmhaus" im Winter |
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| Unsere
anderen Amazonen, Aras und Kakadus werden in einem „Warmhaus“
gehalten. Dieses Gebäude ist an unser Wohnhaus angebaut und wird über
die Hausheizung mit Wärme versorgt.
Hier
beträgt die Temperatur ca. 12-15 Grad, sinkt aber in der Nacht auf
ca.
10 Grad ab. Auch hier steht ein Anlehngewächshaus als Außenvoliere
zur Verfügung, welches je nach Wetterlage mehr oder weniger mit
Stegplatten verschlossen werden kann. Die hier gehaltenen Amazonen,
Kakadus und unser Zwergara suchen bei jedem Wetter die Außenvoliereauf,
während die Gelbbrustaras nur bei gemäßigten Temperaturen nach
draußen gehen; z.B. an sonnigen aber windstillen Wintertagen. Auch
diese Papageien werden in mehreren Gruppen gehalten und je Gruppe,
bis zu 6 Tieren, stehen mind. 2 oder 4 Futterplätze zur Verfügung |
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| Die
Graupapageien werden in einem „gemäßigtem
Warmhaus“ gehalten. Dieses ist ebenfalls ein freistehendes Gebäude,
ganz aus Wärmedämmaterialien gebaut. Das Vogelhaus wird auf ca. 10
Grad beheizt, die Temperatur sinkt in der Nacht nur um 2 Grad ab. In
besonders kalten Nächten, bis zu –20 Grad, wird auch nachts etwas
geheizt.
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Außenvoliere im
Sommer |
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